Willkommen!

Endlich sind wir mit dem Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT) wieder da! Nach Corona bedingter Zwangspause zeigen in der Landeshauptstadt Theater aus sieben Ländern ihre Künste: Ungarn, Italien, die Türkei, Griechenland, Chile, Mosambik, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Stuttgart.

Dabei gibt es eine zuschauerfreundliche Neuerung: Die Vorstellungen werden in größerem zeitlichem Abstand gezeigt (von Januar bis Juni 2023), sodass der Besuch des gesamten Festivals kein Problem mehr bereitet.

Stand Ende Januar 23 sind die Vorstellungen bis Ende März eingepflegt, die Seite wird kontinuierlich ergänzt und ein zweites gedrucktes Programm erscheint in ein paar Wochen.

Es wird vier Uraufführungen geben, die durch enge dramaturgische Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg bereits 2022 und zum Teil davor konzipiert und erarbeitet wurden. Es sind außergewöhnliche Inszenierungen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Aufwand, Ausstattung und Technik Ressourcen schonend reduzieren –ein Aspekt, den wir zu Zeiten der Klimakrise beachten wollten.

Die von uns im nächsten halben Jahr präsentierte internationale Theaterkunst, ist thematisch auf der Höhe der Zeit und bestechend in der politischen Analyse. In einer Zeit, in der demokratische und friedliebende Kräfte in Europa zunehmend in die Defensive geraten und Nationalismus, ja Faschismus, Realitätsverweigerung, Irrationalitäten, Populismus und sogar Krieg immer stärker das friedliche Zusammenleben von Familien, Nachbarn, Gemeinden, Staaten und Völkern beeinflussen, sogar direkt bedrohen.

Künstlerinnen und Künstler mit verschiedenem kulturellem Background arbeiten gemeinsam an Produktionen, die nur durch die Vielzahl der Einflüsse so entstehen können. Kooperation statt Konfrontation!!!

Außer den sehenswerten wie vergnüglichen Inszenierungen wird es zahlreiche spannende Lesungen, Podiumsdiskussionen und Workshops geben, die das Grundthema des Festivals von verschiedenen Blickwinkeln her einkreisen und Erhellendes liefern zum diesjährigen Festivaltitel: »Friede, Freude und kein Eierkuchen«.

Im Anschluss an die Vorstellungen und Veranstaltungen findet jeweils ein Publikumsgespräch statt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen, liebes Publikum!

Edith Koerber / Géza Révay
(Festivalleitung)