To DA or not do DA?

Eine dadaistische Soirée
Aristoteles Universität, Fakultät Schauspiel (Thessaloniki)
In verschiedensten, auch erfundenen Sprachen
Inszenierung:
Damianos Konstandinidis
Bühnenbild:
Lila Karakosta
Dramaturgie:
Ioulia Pipinia
Masken:
Olympia Sideridou
Mit den Schauspielstudierenden:
Ioanna Kanellopoulou,
Dimitrios Kapetanios,
Dimitrios Lolis und
Eleni Mavidou
und den Bühnenbildstudierenden:
Hara Argyroudi,
Katerina Vafiadi,
Dimitra Giovani,
Peni Dani,
Elina Eftaxia,
Matina Efthymiadou,
Christina Kouvouklioti,
Anastasia Papaioannou und
Εro Papakosta
Dauer
1:00h

2016 war das hundertjährige Jubiläum von Dada, der Avantgardebewegung, die zusammen mit dem Futurismus die »Performance« entwickelte und die dramatischen Traditionen und Bühnenkonventionen der vergangenen Jahrhunderte eine lange Nase drehte. Der Bruch mit der Mainstream-Kunst und die Einbeziehung populärer Unterhaltungsformen wie Kabarett, Puppentheater und Zirkus fiel zusammen mit dem dadaistischen Drang nach Spontaneität, Absurdität, komischer Parodie und Chaos, auf und abseits der Bühne.

To DA or not to DA? ist eine dadaistische Soirée von Studierenden und Lehrkräften der Schauspielfakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki. Sie vereint Vergangenheit und Gegenwart, indem sie Texte der historischen Avantgarde, zeitgenössische Rekonstruktionen von Dada-Kostümen und Requisiten, dadaistische Aufführungspraktiken und Elemente der modernen Massenkultur mischt, um politische und ästhetische Strömungen in der griechischen Gesellschaft in Zeiten der Finanzkrise zu kommentieren.

Die Performance folgt der abstrakten Form eines dadaistischen Varietéabends und besteht aus Klanggedichten, Manifesten, Chansons, Klangmusik, Szenen aus Tristan Tzaras »Das Gasherz«, Hugo Balls »Karawane«, Kurt Schwitters »Kümmernisspiele« u.a.