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Vom 19. November bis 4. Dezember veranstaltet das Theater tri-bühne zum 10. Mal das Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT 2010) unter dem Motto „Symphonie des Geldes”.

Wie reagieren Theater in Europa und darüberhinaus künstlerisch und inhaltlich auf die verschärften Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen? Sind die Utopien von gestern und heute die Lösungsansätze für morgen? Dazu haben wir eine Reihe von hochkarätigen Inszenierungen eingeladen, die die gegenwärtige Krisenzeit auf hohem künstlerischen Niveau, mit starken Schauspielerleistungen und mit viel (schwarzem) Humor reflektieren. Zum Beispiel:

Aus der französischen Hauptstadt Paris kommt das Théâtre des Bouffes du Nord mit Lambert Wilsons Inszenierung „Die falsche Zofe” von Marivaux, sowie Yann Reuzeaus „Die Mächtigen und die Armen” vom Pariser Theater Manufacture des Abbesses.

Aus Budapest sind gleich zwei Inszenierungen eingeladen: Das Katona József Theater, zeigt das Stück „Ich will Stille haben” von Zsolt Csalog und die Béla Pintér Company kommt mit „Das niemals Wiederkehrende”.

Und in Kooperation mit dem Teatro Avenida/Maputo zeigen wir „Symphonie des Geldes”, eine Auftragsproduktion des Festivals, geschrieben von Géza Révay und der mosambikanischen Schriftstellerin Paulina Chiziane.

Das Theater am Rand, ganz im Osten Deutschlands gelegen, wird „Mitten in Amerika”, nach einem Roman von E. Annie Proulx, zeigen.

Ein Thema des Festivals ist das „Bedingungslose Grundeinkommen”, das von verschiedenen Seiten her beleuchtet wird. Unter anderem wird der „Stuttgarter Autorenpreis” erstmalig verliehen. Es werden Theaterstücke prämiert, die das Grundeinkommen thematisieren.

Demnächst erfahren Sie hier mehr über das Festivalprogramm. Alle fremdsprachigen Produktionen werden übrigens mit deutschen Übertiteln oder mit Simultanübersetzung gezeigt.


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